Alpines Museum

Das Ziel

Die Lage eines Museums – vor allem in einer Tourismus Destination wie Zermatt – ist ein entscheidender Faktor für dessen Erfolg. Es wird immer wieder Menschen geben, die ein Museum gezielt aufsuchen. Aber das Interesse der Masse wird erst dann geweckt, wenn ein Objekt sich ihr fast in den Weg stellt!

Unsere Vorschlag für ein neues ALPINE MUSEUM ZERMATT möchte genau an diesem Punkt ansetzen.

Normalerweise weckt ein Casino und sein Flair genug Interesse, um allein schon aus Neugierde hineinzugehen. Aber trotz eines auffälligen Eingangsbereiches hat es das ehemalige Casino Zermatt nicht geschafft, die Menschen in die große Halle des ersten Untergeschosses zu locken. Heute schreibt man es dem Mangel an Spiellust zu, aber sicherlich kann nicht alles dieser Tatsache zulasten kommen.
Vielmehr sehe ich die Schwäche in der Lage des Eingangs. Dieser liegt j zu weit weg vom Strom der Bahnhofsstraße. Und weder eine außergewöhnliche Architektur noch eine markante Ausstrahlung können bei dem Passanten irgendwelche Emotionen wecken.

 In diesem Projekt soll das ALPINE MUSEUM ZERMATT neben der Kirche, zum Mittelpunkt unseres Dorfes werden. Bis jetzt bildet das Zentrum von Zermatt der Kirchplatz mit seiner Kirche, sowie der “PRATO BORNI” Brunnen (Sandoz Murmeltierbrunnen). Dieser Ort ist der Abschluss der Bahnhofstraße, und man kann täglich 100-fach beobachten, wie sich die Menschen vor diesem Brunnen fotografieren lassen. Anscheinend hat der Mensch den Instinkt, seine Erinnerungen an einem besonderen Ort festzuhalten.

 

Die Idee

Genau dieser Brunnen soll Eingang in das “tiefere Wissen” unseres Ortes sein. Dieser Brunnen soll uns in die Vergangenheit abtauchen lassen. Architektur und Symbolik können hier wunderbar zusammen wirken und verwirklicht werden: Der Brunnen bleibt bestehen, aber dahinter verläuft direkt die Eingangsrampe!

Die Story dahinter.

Um die Jahrtausendwende wurde in zermatt in bester lage auf dem boden der burgergemeinde zermatt unterirdisch ein casino erbaut. Nachdem das casino wirtschaftlilch nicht rentabel war, beschloss die burgergemeinde diesen raum neu zu nutzen. Zunächst einmal wurde der grosse Haupteingang an der bahnhofstrasse an eine ch bank vermietet. Somit hatte die unterirdische anlage keinen eigentlichen zugang mehr. An einer burgerversamlung schlug heinz julen den burgern vor, im untergeschoss ein Alpines museum zu bauen. Spontan forderte der burgerpräsident heinz julen auf, unentgeltlich doch der burgergemeinde ein projektvorschlag zu erarbeiten. Dieser erarbeitete ein projekt, das die besucher über eine spiralförmige rampe direkt vom kirchenplatz her nach unten ins museum führt. Dieser eher unauffällige rundbau inzeniert sogleich auch die einmalige sicht aufs matterhorn, die vom grossen kirchplatz aus nicht eingesehen werden kann. Auch wären rund um den rundbau grosse frei flächen entstanden, die bei grossanlässen hätten genutz werden können. Der rundbau wiederum hätte in diesem falle als bühne gedient. Nach dem einreichen dieser idee, beschloss die burgergemeinde einen öffentlichen wettbewerb, an welchem sich auch heinz julen beteiligen könne. Die burgergemeinde und der stiftungsrat des museums entschlossen sich für einen zugang über eine glaspyramide eines einheimischen architekten, der schon seit jahren für die burgergemeinde tätig ist.- so quasi ihr persönlicher hausarchitekt . Heinz Julen sowie einige sympatisanten seiner Zugangsidee, sahen ihr projekt politisch ausgehebelt und verlangten ein nochmaliges behandeln vor der burgerversammlung. Dies geschah dann auch und nach kurzem vorstellen beider projekte und verbalem schlagabtausch wurde abgestimmt. Die vereinigte burgerversamlung entschied sich knapp für die glaspyramide.